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Raumheizvermögen von Kaminöfen
Folge ist, dass die Sichtscheibe beschlägt und alle rauchgasführenden Teile durch kondensierende Rauchgase verteeren können. Das Raumheizvermögen eines Kaminofens wird entsprechend DIN 18893 in 3 verschiedenen Größen angegeben. Diese Angaben richten sich im Wesentlichen nach der Lage des Wohnraums, in dem der Kaminofen aufgestellt werden soll. 1) Günstige Heizbedingungen ergeben Räume die nach Süden gerichtet sind und nur eine Außenwand haben. 2) Weniger günstige Heizbedingungen ergeben Räume mit nur einer Außenwand, aber unbeheizten Nebenräumen. 3) Ungünstige Heizbedingungen
ergeben Räume mit 2 Außenwänden und Nordlage. Ofen wird zu heiß, Holz brennt zu schnell weg Die meistens Kaminöfen haben eine Wärmeleistung
von ca. 6 8 kW. Für ein durchschnittliches Wohnzimmer von Die Türdichtung ist ein Verschleißteil und sollte regelmäßig auf Funktion geprüft werden. Der Türgriff sollte beim Verriegeln die Tür fest in die Dichtung drücken. Die Ascheschublade muss am Anschlag vollständig abdichten. Wenn alles nichts hilft, ist vielleicht die Tür verzogen oder der Kaminofen hat große Fertigungstoleranzen. Dieses Problem tritt häufig bei sehr einfachen Kaminöfen mit geringen Qualitätsanforderungen auf. Rauch beim Nachlegen von Holz
Der Schornstein ist hierzu nur in der Lage, wenn er einen ausreichenden Querschnitt und genügend wirksame Höhe hat. Man sollte deshalb vor dem Kauf eines Ofens vom Schornsteinfeger prüfen lassen, ob der Schornstein für einen Kaminofen mit Panoramascheibe (freier Querschnitt bei geöffneter Tür über 1200 cm²) geeignet ist. Falls dies nicht der Fall ist, kann man auf Öfen mit geteilter oder kleiner Tür ausweichen. Haben Sie bereits den verkehrten Ofen im Wohnzimmer stehen, helfen manchmal auch folgende Tipps: Prüfen Sie, ob eine evtl. vorhandene Drosselklappe im Verbindungsstück in der richtigen Position (offen) steht Öffnen Sie die Tür erst einen Spalt
weit und warten ein paar Sekunden, dann die Tür ganz langsam so weit
wie Legen Sie das Holz ganz nach hinten quer in den Brennraum, benutzen sie dazu eine Zange. Grundsätzlich wirkt sich ein senkrechter
Rauchgasabfang nach oben positiver auf die Funktion eines Ofens aus, Prüfen Sie, ob das Verbindungsstück zwischen Ofen und Schornstein sauber ist. Verschmutzte Scheiben
Erste Regel: Gut konstruierte Feuerstätten verhindern die Schwärzung der Scheiben durch geschickt vorgeheizte Verbrennungsluft, die von innen an der Scheibe entlanggeführt wird (Sekundärluft). Dieses System funktioniert aber nur, wenn gleichzeitig die Primärluft (Luftführung durch die Ascheschublade bis unter die Flamme) weit gedrosselt oder ganz geschlossen wird. Die Primärluft bleibt nur während der Anheizphase geöffnet. Manchmal helfen auch diese Tipps nichts: Dann ist ihr Ofen entweder undicht (Falschluft pfeift unkontrolliert durch Türen und Ascheschublade in den Brennraum) oder Ihr Ofen ist konstruktiv nicht mit einer funktionsfähigen Scheibenspülung ausgestattet. Sekundärluftschieber im Bereich des Scheibenrahmens lassen nur kalte Luftschleier zur Scheibe gelangen und halten die Scheibe meist nur stellenweise durchsichtig. Es gibt auch Öfen, an denen die Sekundärluft nicht geregelt werden kann. Hier hilft nur eine Drosselklappe im Abgasrohr, die bei zu starkem Schornsteinzug ein unkontrolliertes Abbrennen des Brennstoffes verhindert. Einige Ofen-Typen verzichten ganz auf Sekundärluftregelung. Diese Öfen sind für die Verbrennung von Holz kaum geeignet (eher für Brikett und Steinkohle) und werden i. d. R. auch nicht mit einer Glastür ausgestattet. Ofen zieht nicht
Beim Anheizen drückt oft Rauch zurück, weil der Schornstein noch keine Wärme bekommen hat. Ein Schornstein zieht nur, wenn er innen wärmer ist als außen. Insbesondere Schornsteine, die an der Außenwand hochgeführt worden sind, brauchen erst einen kleinen Anschwung. Hier hilft im Notfall Omas Hausmittelchen: Holz verbrennt nicht vollständig
Meistens war das Brennholz nicht ganz durchgetrocknet,
als es ins Feuer geworfen wurde. Es verbrennt dann nur Eine weitere Ursache kann entweder die Konstruktion der Feuerstätte oder eine Fehlbedienung sein: Holz sollte bei der Verbrennung möglichst keine Luft von unten (über das Rost) bekommen. Die Holzstücke werden, sobald sie direkt über dem Rost liegen, regelrecht weggebrannt. Die Enden bleiben nachher unverbrannt liegen. Optimal ist die Verbrennung in einem Glutbett (wie beim Lagerfeuer). Die Verbrennungsluft kommt von oben und von den Seiten. Zum Anheizen muss man üblicherweise Luft von unten zugeben (Primärluft), damit das Holz anbrennt. Danach sollte man möglichst schnell die untere Luftzuführung schließen und nur noch mit der Sekundärluft (Luft von oben) regeln. Bei guten Kaminöfen bleibt so auch die Scheibe sauber. |